Ich glaub es nicht. Jeden Tag, wenn ich vom Büro aus den Heimweg antrete, muss ich zur S-Bahn-Station Hackerbrücke München. Und immer, wenn ich dabei am ZOB vorbeilaufe, muss ich irgendwie an Bratwürste denken. Das liegt teilweise daran, dass vom Augustiner Biergarten leckere Brathändl-Gerüche rüberkommen. Aber es liegt natürlich auch daran, dass man beim ZOB hier und da die typischen Dinge bekommt, die man überall bekommt. Das wären die Chinesischen Nudeln, Pommes oder Döner. Aber das was es überall gibt, ist eben so gewöhnlich.
Und jetzt kommt der Hammer. Nein, falsch – es kommt der Bratar.
Siehe unter www.bratar.de
Zum Artikel Bayerische Bauernmilch passt auch irgendwie dieser hier. Jamie Oliver hat zum Dinner geladen und servierte den Gästen, die gespannt auf ihr Essen warteten, kein gebratenes Hühnchen sondern die noch lebenden Küken auf einem silbernen Tablett. Die Freude war groß – so kleine süße putzige Küken. Die sind ja knuddelig. Das Publikum durfte mit den Küken ersteinmal auf Tuchfühlung gehen und kuscheln was das Zeug hält. Die anschließende Aufgabe von Jamie an das Publikum bestand nun darin, die Küken fein säuberlich nach dem Geschlecht zu trennen. Die Anleitung ist einfach. Die Küken, deren Rücken eine braune Färbung zeigt, sind die mänlichen. Diese braungefärbten Küken doch bitte alle in das eine Töpfchen, die anderen in das andere.
Jetzt wird es spannend. Die nun vom Publikum liebgewonnen, gekuschelten und sortierten männlichen Küken durften dann alle vor auf die Bühne. Dort wurden diese männlichen Küken in der Zeit von ca. 2 Minuten vergast. “So kommt ihr an eure billigen Eier” meinte Jamie dazu.
Diese Aktion, so barbarisch sie im Augenblick wirken mag, ist meines Erachtens gelungen. Denn sicher könnte man sich fragen, ob es angebracht ist, dass für den Tierschutz Tiere sterben müssen. Doch sind wir doch mal ehrlich. Wenn wir wissen, dass die männlichen Küken in der Massentierhaltung vergast werden, interessiert dies uns einen Dreck. Wenn wir es aber mit eigenen Augen sehen, dann bleibt das eher in den grauen Zellen hängen.
Seit 07.07.08 ist sie nun auf dem Markt, die Bayerische Bauernmilch. Angeboten wird sie in bayerischen Lidl-Märkten. Ein Versuch der bayerischen Milch-Bauern, von den Vertragszwängen der Großmolkerei Müller loszukommen. Immerhin, nach einem vorangegangenen Preiskampf machte Müller einen Schlusspunkt und kündigte mit rund 200 Milchlieferanten die Zusammenarbeit. Die betroffenen Milchbauern zogen wiederum ihre Konsequenzen daraus. Sie vermarkten ihre Milch seit April 08 über die Oberland eG. Zusammen mit der Oberland eG stellten sie das Konzept auf die Beine, Milch fair anzubieten, und zwar fair für die Bauern, fair für die Verbraucher und fair für alle beteiligten Unternehmen.
Natürlich ist klar, dass dabei der bodenlos tiefe Milchpreis auf der Strecke bleibt. Derzeit steht die Milbona-Milch bei Lidl (1,5 %) für ca. 70 Cent/L im Regal auf dem Fußboden. Daneben nun die Bayerische Bauern-Milch für ca. 90 Cent/L.
Jetzt seid Ihr dran. Wollt Ihr diese Aktion, so wie es viele im Vorfeld angekündigt haben, unterstützen? Ich jedenfalls habe gestern die ersten 12 Liter gekauft und bin sehr zufrieden. Geschmacklich ist sie meines Erachtens besser als die günstigeren Produkte, die gleich nebenstehend angeboten werden. Aber darüber lässt sich streiten bzw. auch nicht. Aber nun wird sich zeigen, wie fair die Kunden mit den Bauern umgehen. Warten wir es ab.
Das Problem ist einfach beschrieben. Man kauft sich eine schmiedeeiserne Pfanne, weil man mal irgendwo aufgeschnappt hat, dass darin zubereitete Bratkartoffeln besser schmecken. Doch irgendwie wird das nichts, es will einfach nicht klappen. Alles brennt an und wird eine reinste Pampe. Also habe ich mich durch viele Foren gelesen und aus allen Beiträgen das Beste herausgesucht und möchte dies anschließend kurz zusammenfassen. Natürlich wurde diese Zusammenfassung vorher einem praktischen Test unterzogen. Den Rest des Beitrags lesen »