Google Street-View, die Pixeljagd ist eröffnet

Jetzt sind also viele Großstädte in Deutschland in Googles Street-View verfügbar. Aber wie erwartet, haben viele ihre Häuser verpixeln lassen. Getreu dem Motto: “Bitte keine Fotos”.

Aber was man Google untersagt, kann man der Privatperson ja nicht verbieten. Denn Fakt ist und bleibt, dass Fotos von der Straße aus aufgenommen aus Augenhöhe dann erlaubt sind, wenn keine Personen erkannbar sind (Ausnahmen ausgenommen) und sonstige Rechte gewahrt bleiben.

Dies zum Anlass genommen könnten doch verpixelte Häuser in Googles Street-View von Privatpersonen fotografiert und bei Picasa mit GPS-Daten verknüpft hinterlegt werden.  Infolge dessen würden dann innerhalb von Googles Street-View an diesen Stellen die verpixelten Häuser einfach auf Wunsch als Foto angeboten. Diesmal unverhüllt in voller Pracht.

Was meint Ihr? Es darf heiß diskutiert (und fotografiert) werden. Ich jedenfalls habe mir meine Meinung schon gebildet.

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Vertrauliche Loveparade-Unterlagen im Internet > gibt’s auch hier

Die Veröffentlichung von vertraulichen Unterlagen der Stadt Duisburg zur Loveparade durch xtranews.de machte seit dem 12.08.2010 im Internet die Runde. Am 16.08.2010 erwirkte die Stadt Duisburg hiergegen eine einstweilige Verfügung. Zu spät, wie sich herausstellte. Denn das Internet hatte bereits sein Eigenleben à la Streisand-Effekt entwickelt und die Unterlagen wahrscheinlich bereits um die ganze Welt getragen und tausendfach vervielfältigt.  Gut so, denn die Stadt hat dies wohl akzeptiert und schließlich kapituliert und möchte keine weiteren rechtlichen Schritte mehr unternehmen.

Quelle: zeit.de

Grundsätzlich bin ich für Aufklärung und nicht für vorzeitige Schlüsse und Lynchjustiz. “Sauerland weg” wird oft gerufen, aber sein Verfahren soll auch er bekommen. Gleiches Recht für alle. Aber dass die Stadt Duisburg die Veröffentlichung dieser Dokumente per einstweiliger Verfügung verbieten wollte, und das, obwohl vollständige Aufklärung gepredigt wird, ist nicht nachvollziehbar und macht einen sprachlos und wütend zugleich.

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