Vor einiger Zeit überlegte ich, was ich wohl mit meinem alten EEE-PC 701 4G anstellen könnte. Gleichzeitig bestand der Bedarf, Fernsehsendungen über’s iPhone mobil zu programmieren und daheim am Fernseher anzuschauen. Also verband ich das eine mit dem anderen. Angemeldet bei Bong.tv bekomme ich meine Fernsehsendungen von dort geliefert, nachdem ich sie mit einer passenden iPhone-App vorher dort programmiert habe. Abgeholt werden die Aufnahmen vom Bongloader-Server, der auf dem EEE-PC läuft. Nach jedem erfolgreichen Download löscht der Bongloader das Video bei Bong.tv und wartet auf neue Downloadaufträge. Der Twonky Media-Server auf dem EEE-PC scannt dann diese Files und gibt sie per WLAN an meinen Fernseher im Stream weiter. Sendungen, die ich angeschaut habe, kann ich anschließend über das iPhone mittels eines auf dem EEE-PC laufenden FTP-Servers löschen oder ins Archiv schieben, falls ich sie später nochmals anschauen möchte. Und die Aufgabe als AirPrint-Server übernimmt der EEE-PC auch noch. Und das alles mit Bravur. Hätte ich nicht gedacht, dass diese alte Kiste das alles noch mitmacht.
Sony Ericsson Handy Software
Wer im Besitz eines Handys von Sony Ericsson ist, der kommt sicher auf die Idee, sich von der Herstellerseite die Sony Ericsson PC-Suite herunter zu laden und zu installieren. Dabei kommt es aber leider oft, habe in vielen Foren recherchiert, zu Problemen die sich so zeigen, dass diese Fehlermeldung angezeigt wird: “CAPI Worker Module hat einen Fehler festgestellt”.
Eine Suche im Internet ergab, dass man die über 40 MB große PC-Suite von Sony Ericsson getrost in die Tonne kloppen kann, wenn man die folgende, nicht einmal 3 MB große, Freeware benutzt, die dazu auch noch viel viel mehr Leistung bietet.
Also, probiert es aus, Ihr werdet erstaunt sein.
iTunes Sync
Ich berichtete ja schon hier über ein ähnliches Programm, welches aber irgendwie nicht mehr funktioniert. Wahrscheinlich auch deswegen, weil ja auch ständig iTunes weiterentwickelt wird. Wenn dann seitens iTunes Agent nicht nachgezogen wird, läuft es halt nicht mehr.
Jetzt gibt es iTunes Sync. Er macht im Prinzip das Gleiche. Allerdings synchronisiert er Playlisten mit dem MP3-Player statt sich als Gerät in iTunes einzuklinken. Dies finde ich sogar noch besser, da man so mehrere Playlisten vorbereiten kann und die gewünschte auf den Player übertragen kann.
DirSync
Ich möchte natürlich nicht auf der einen Seite über einen Synchronisierungs-Tool schimpfen, dann aber den Leser im Regen stehen lassen. Eine kurze Suche im Internet lieferte prompt einen Treffer um für AlwaySync Ersatz zu finden.
Auf http://www.trinium.de/ findet Ihr DirSync, welches nach ersten Tests einen guten Eindruck macht. Es ist klein, benötigt keine Installation, ist einfach zu bedienen, arbeitet schnell und ist übersichtlich. Und erste Prüfungen ergaben, dass zum Beispiel beim Spiegeln zweier Verzeichnisse übers Netzwerk keine Fehler gemacht wurden. Also, so lob ich mir das.
Etikettenschwindel AlwaySync
Es gibt bestimmt einige unter Euch Lesern die ein Programm suchen das auf der einen Seite Dateien untereinander synchronisieren kann und auf der anderen Seite für den Privatgebrauch kostenlos als Freeware angeboten wird. Genau so ein Programm habe ich gefunden und getestet. Es nennt sich http://allwaysync.com
Normalerweise schreibe ich über solche Programme hier im Blog nur Gutes. Doch diesmal muss ich einen Etikettenschwindel aufdecken. Den Rest des Beitrags lesen »
AIMP CLASSIC
Eigentlich benutzte ich ausschließlich Winamp 2.x, um mich an meiner MP3-Sammlung zu ergötzen, da Winamp in der 2er Version noch richtig schnell läuft (lief). Andere Software, zum Beispiel Winamp in größeren Versionen (5.x) oder der Microsoft Mediaplayer und auch iTunes ziehen doch schon beachtlich an der CPU, zumindest in Relation zu dem, was diese Programme eigentlich an Arbeit zu verrichten haben. Aber jetzt habe ich AIMP für mich entdeckt. AIMP ist der GROSSE (nicht der kleine) Bruder von Winamp. Denn er kann vieles was Winamp kann, und legt noch den Einen oder Anderen drauf. So kann er zum Beispiel von Haus aus über den integrierten Media-Tag-Editor mehrere MP3-Files gleichzeitig am ID3-Tag bearbeiten. Auch enthalten ist ein Audio-Konverter, der verschiedene Formate umkonvertiert. Und ein Sound-Recorder ist auch inklusive. Dieser zeichnet auf Wunsch Audio-Streams auf. Die Lautstärke verschiedener MP3-Dateien wird beim Abspielen aufeinander abgestimmt, so dass die Lautstärke, egal welches Ausgangsmaterial der Player verarbeiten muss, immer gleich ist. Auch Fade (weiche Übergänge) werden standardmäßig angeboten. Und der russische Player macht Tempo, denn die CPU lässt er völlig kalt. Beim Minimieren verwandelt sich der Player in eine Minianwendung, die die nötigsten Infos bereithält. Achtung. Nicht abschrecken lassen. Der Version 1.77.6 liegt ein deutsches Sprachpaket bei. Beim Installieren kann dieses aber nicht gewählt werden. Es gibt nur Englisch und Russisch. Beim ersten Start des Players kommt dann der Dialog, in dem man sich für die Default-Sprache entscheiden soll. Hier wählt man Deutsch. Aber auch hier steckt der Teufel im Detail. Denn auch wenn man hier Deutsch auswählt, so sieht der Player nach dem Start ziemlich kryptisch aus. Dazu einfach nochmals über das Menü auf den Punkt Sprache klicken, siehe Screenshot, und hier Deutsch wählen und anschließend die Schaltfläche „Anwenden“ wählen. Fertig. Dann funktioniert es. Dieser Fehler wird bestimmt in den nächsten Versionen behoben.
Screenshots:
VirtualBox
VirtualBox ist wieder einmal ein tolles Werkzeug, um virtuelle Umgebungen zu erstellen, in denen man seine Betriebssysteme, völlig abgekapselt von seinem in Verwendung befindlichem Betriebssystem, laufen lassen kann. Solche Systeme kennt man ja bereits, so zum Beispiel Microsoft Virtual PC oder VMware Workstation. Aber alle sind entweder teuer oder nicht günstig. VirtualBox hingegen ist Freeware und läuft, wie ich selbst getestet habe, absolut reibungslos und rasend schnell. Windows 2000 fährt in dieser virtuellen Umgebung in exakt 22 Sekunden hoch. Getestet auf einem Intel Core 2 CPU 6600 @ 2,40 GHz / 2046 MB / Vista – Rechner.
Also, ich kann es nur empfehlen.
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