Wer nun endlich einen Eee PC in den Händen halten darf, der wird in den ersten Minuten nach dem Einschalten wirklich begeistert sein. Alles sieht toll aus und funktioniert auf Anhieb. Wenn da nicht etwas Bedrückendes wäre. Irgendetwas stimmt da nicht. Genau, es ist die Oberfläche. Nicht, dass sie etwa hässlich wäre, man könnte mit ihr leben. Aber sie ist so flexibel wie ein Zementblock. So gut wie überhaupt nichts lässt sich an diesem Desktop (darf man hier überhaupt Desktop sagen) dieser Oberfläche verändern oder gar, wie sonst bei einem normalen Desktop üblich, auf ihr ablegen. Irgendwie ein beklemmendes Gefühl.
Hier bekommt man ziemlich schnell Lust dazu, das abzustellen. Man möchte die Freiheit eines normalen Desktops genießen und würde einfach gerne einen Knopf drücken um hier sozusagen zu dem normalen Desktop zu switchen.
Dafür gibt es mittlerweile viele verschiedene Lösungswege im Web, allerdings sind einige davon leicht fehlerhaft. Eine fehlerfreie Quelle, wie man sich seinen Full Desktop Mode auf den Eee PC holt, findet man hier.
Nach erfolgreichem Abschluss dieser Anleitung kann man vom Easy Desktop Mode (also in der normalen Asus Eee PC – Oberfläche) in den Full Desktop Mode umschalten. Dazu einfach im Easy Desktop Mode den Shut-Down-Schalter am Eee PC betätigen. Hier erscheint nun eine neue Schaltfläche “Voller Desktop”.

Nach einem Klick auf diese Schaltfläche startet der Eee PC neu und fährt im Full Desktop Mode hoch. Der Neustart geht recht schnell.

Hier im Full Desktop Mode gibt es dann im Startmenü den Eintrag “Easy Mode”. Über diesen Eintrag kommt man wieder zurück in den Easy Mode, natürlich wieder mittels Neustart.

Der große Vorteil ist, dass sich Linux hier beim Herunterfahren des Eee PCs immer merkt, welchen Modus man zuletzt genutzt hat und mit genau diesem Modus wieder hochfährt. Man muss also nicht ständig in den Full Desktop Mode wechseln, sondern kann diesen sozusagen zu seinem Favorit machen und wird dann direkt gestartet. Wirklich praktisch.