Vor kurzem berichtete ich, wie man AirPrint auf dem Mac zum Laufen bringt. Nun hat sich ein iFUN.de-Leser “Dirk” um einen Workaround gekümmert, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Denn damit lässt sich AirPrint auch auf Windows zum Laufen bringen. Und das funktioniert wirklich. Falls diese Seite mal Probleme haben sollte, habe ich sicherheitshalber den Inhalt dieser Seite als PDF-File gesichert. Auch die dort genannten Files “AirPrint.zip” habe ich gesichert, falls sie mal nicht mehr verfügbar sein sollten.
AirPrint freischalten – ohne den Hack mit urftopdf

Ich gebe zu, die Überschrift habe ich eins zu eins von http://www.lisanet.de/?p=71 übernommen. Aber warum soll ich die Überschrift ändern, wenn sie doch schon so viel sagt.
Zum Thema: Wer sich über die neue AirPrint-Druckfunktion von iOS 4.2.1 gefreut hat – so wie ich – um dann ganz schnell feststellen zu müssen, dass diese Funktion nur mit wenigen HP-Druckern zusammenarbeitet, der wird sich – so wie ich – darüber sehr geärgert haben. Doch wer einen Mac besitzt und diesen im privaten Netzwerk für eine Druckerfreigabe zur Verfügung stellt, der kann mit einem kleinen Trick alle angeschlossenen und freigegebenen Drucker mit AirPrint nutzen.
Näheres hierzu findet Ihr auf http://www.lisanet.de/?p=71
Bratwurstgott bratar.de
Vor kurzem berichtete ich über den Bratwurstgott www.bratar.de und war schon ganz gespannt, wann denn endlich Eröffnung ist. Heute war es nun soweit. Von dem bereits mit großem Erstaunen betrachteten Internetauftritt mal abgesehen war heute sofort die Möblierung ins Auge gefallen. Alles macht einen soliden und qualitativ hochwertigen Eindruck. Es scheint so, als hätten die Macher richtig viel Geld in das Ambiente gesteckt. Alle Tische und Stühle sind Maßanfertigungen. Im Tisch eingelassen befindet sich ein Mini-Bachlauf.
Doch zunächst zum wichtigsten Kapitel: Freundlichkeit. Sofort wurde ich freundlich empfangen und mir wurde gleich erzählt, warum es mit der Eröffnung so lange gedauert hat. Es lag an der deutschen Gründlichkeit. Die Behörden hatten mal wieder zugeschlagen. Nach ein wenig Smaltalk kamen wir zur eigentlichen Bestellung. Das gesamte Sortiment wurde aufgezählt. Ein “was wollen Sie?” gab es nicht. Sondern ein “wir bieten ihnen heute folgende Köstlichkeiten an”. Einfach klasse. Anschließend sollten wir uns schon mal hinsetzten, denn die Bratwürste werden frisch zubereitet und an den Tisch gebracht. Einen frisch gepressten Orangensaft dazu gereicht und an der Senfbar aus vielen verschiedenen Senf- und Currysorten die gewünschten ausgewählt. Senf etc. kostete, anders als bei so manch anderen Ketten, keinen Cent extra.
Geschmeckt hat es auch. Alles in allem sehr gelungen und von mir ein großes Lob.
Google Street-View, die Pixeljagd ist eröffnet
Jetzt sind also viele Großstädte in Deutschland in Googles Street-View verfügbar. Aber wie erwartet, haben viele ihre Häuser verpixeln lassen. Getreu dem Motto: “Bitte keine Fotos”.
Aber was man Google untersagt, kann man der Privatperson ja nicht verbieten. Denn Fakt ist und bleibt, dass Fotos von der Straße aus aufgenommen aus Augenhöhe dann erlaubt sind, wenn keine Personen erkannbar sind (Ausnahmen ausgenommen) und sonstige Rechte gewahrt bleiben.
Dies zum Anlass genommen
könnten doch verpixelte Häuser in Googles Street-View von Privatpersonen fotografiert und bei Picasa mit GPS-Daten verknüpft hinterlegt werden. Infolge dessen würden dann innerhalb von Googles Street-View an diesen Stellen die verpixelten Häuser einfach auf Wunsch als Foto angeboten. Diesmal unverhüllt in voller Pracht.
Was meint Ihr? Es darf heiß diskutiert (und fotografiert) werden. Ich jedenfalls habe mir meine Meinung schon gebildet.
iPhoto-Kalender günstiger kaufen
Diese Tage war ich damit beschäftigt, einen Kalender mit iPhoto ’09 zu erstellen, um diesen Wandkalender dann auch über Apple zu kaufen.
Doch halt, nicht so schnell. Denn der Kauf eines Kalenders über iPhoto bringt leider für mich drei entscheidende Nachteile: 1. hohe Printkosten, 2. hohe Versandkosten, 3. Versand ausschließlich über UPS
Da mir ein Versand mit DHL sehr wichtig ist, um auch eine Packstation als Lieferadresse angeben zu können, schied Apple als Lieferant quasi aus. Es ist zwar kein KO-Kriterium, aber sehr wichtig.
Aber ich bin nach einer kleinen Recherche im Internet auf www.photographerbook.eu aufmerksam geworden. Denn dieser Fotoprint-Dienst bietet den Print aus iPhoto exportierter Wandkalender zu günstigeren Preisen und günstigen Versandkosten an. Noch dazu werden die Kalender mit DHL versendet, wobei der Versand an Packstationen ausdrücklich möglich ist. Auf der Seite www.photographerbook.eu/fotokalender/iphoto-fotokalender.php gibt es hierzu nähere Infos.
Diesen Dienst habe ich nun beansprucht und einen iPhoto-Kalender mittels Rechtsklick als PDF-Datei exportiert. Über den Anbieter kann man kostenlos eine Software beziehen, die dann die PDF-Datei einliest und an den Dienstleister übermittelt.
Vom Hochladen der PDF-Datei, also der Bestellung, bis zum Eintreffen des Kalenders vergingen exakt zwei Werktage. Besser geht es nicht.
Fazit im Pro- und Kontra-Vergleich:
+ preiswerter Print (im Vergleich zu Apple)
+ preiswerter Versand (im Vergleich zu Apple)
+ Versand per DHL, daher auch an Packstationen
+ Druck in Deutschland, Reutlingen
+ extrem schnelle Auftragsfertigung und -versand
+ sehr übersichtlich gestalteter Internetauftritt
+ überzeugend gute Qualität
- Export des PDF etc. erfordert zusätzlichen Aufwand
Urteil: Kündigung wegen Ehebruchs ist rechtswidrig
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Kündigung eines Organisten wegen einer außerehelichen Beziehung durch die Katholische Kirche in Deutschland als unrechtmäßig verurteilt. Deutschland habe damit gegen das Grundrecht auf Schutz des Privatlebens verstoßen, befand das Straßburger Gericht.
Damit gaben die Richter dem deutschen Kirchenmusiker, Bernhard Schüth, Recht, der sich zuvor erfolglos durch alle deutsche Instanzen geklagt hatte. Die Entscheidung, nach Straßburg zu gehen, hatte Schüth so begründet. “Ich kämpfe für mein Recht, das ich meine, als Mensch haben zu dürfen – nämlich ein Recht auf Privatleben. Ich kämpfe dafür, dass ich die mir angeborene Möglichkeit, ein sexuelles Wesen zu sein, auch wirklich leben darf – auch wenn eine Ehe gescheitert ist.”
Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/katholischesrecht102.html
Dedepublizieren
Das ist wieder einmal der Beweis dafür, das Dinge, die einmal im Internet waren, für immer dort verbleiben. Und auch hier macht sich wieder der Streisand-Effekt bemerkbar. Ich hatte bereits hier über einen ähnlichen Fall berichtet. Es geht um den geänderten Rundfunkgebührenstaatsvertrag und den dort neu eingeführten Dreistufentest, nach welchem öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten ihre Online-Angebote überprüfen und daraufhin für die Zukunft und die Vergangenheit abspecken müssen. Beiträge im Internet werden nun nach einer Frist von 7 Tagen oder 6 Monaten oder 12 Monaten aus dem Netz verbannt. Beiträge, für die bereits gezahlt wurde. Denn viele Millionen Euro Rundfunkgebühren stecken in diesen Beiträgen. Dieser Schatz wird damit vernichtet. Aber es gibt Hoffnung. Denn auf depub.org werden sämtliche gelöschte Inhalte der Tagesschau für die letzten ca. 10 Jahre wieder zur Verfügung gestellt. Noch in Textform, aber für die Zukunft auch die Bilder. Auch andere Mediatheken sollen von diesem Service erfasst werden. Legal ist es höchstwahrscheinlich nicht, aber dafür fair.
