Medien-Landschaft daheim

Vor einiger Zeit überlegte ich, was ich wohl mit meinem alten EEE-PC 701 4G anstellen könnte. Gleichzeitig bestand der Bedarf, Fernsehsendungen über’s iPhone mobil zu programmieren und daheim am Fernseher anzuschauen. Also verband ich das eine mit dem anderen. Angemeldet bei Bong.tv bekomme ich meine Fernsehsendungen von dort geliefert, nachdem ich sie mit einer passenden iPhone-App vorher dort programmiert habe. Abgeholt werden die Aufnahmen vom Bongloader-Server, der auf dem EEE-PC läuft. Nach jedem erfolgreichen Download löscht der Bongloader das Video bei Bong.tv und wartet auf neue Downloadaufträge. Der Twonky Media-Server auf dem EEE-PC scannt dann diese Files und gibt sie per WLAN an meinen Fernseher im Stream weiter. Sendungen, die ich angeschaut habe, kann ich anschließend über das iPhone mittels eines auf dem EEE-PC laufenden FTP-Servers löschen oder ins Archiv schieben, falls ich sie später nochmals anschauen möchte. Und die Aufgabe als AirPrint-Server übernimmt der EEE-PC auch noch. Und das alles mit Bravur. Hätte ich nicht gedacht, dass diese alte Kiste das alles noch mitmacht.

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Google Street-View, die Pixeljagd ist eröffnet

Jetzt sind also viele Großstädte in Deutschland in Googles Street-View verfügbar. Aber wie erwartet, haben viele ihre Häuser verpixeln lassen. Getreu dem Motto: “Bitte keine Fotos”.

Aber was man Google untersagt, kann man der Privatperson ja nicht verbieten. Denn Fakt ist und bleibt, dass Fotos von der Straße aus aufgenommen aus Augenhöhe dann erlaubt sind, wenn keine Personen erkannbar sind (Ausnahmen ausgenommen) und sonstige Rechte gewahrt bleiben.

Dies zum Anlass genommen könnten doch verpixelte Häuser in Googles Street-View von Privatpersonen fotografiert und bei Picasa mit GPS-Daten verknüpft hinterlegt werden.  Infolge dessen würden dann innerhalb von Googles Street-View an diesen Stellen die verpixelten Häuser einfach auf Wunsch als Foto angeboten. Diesmal unverhüllt in voller Pracht.

Was meint Ihr? Es darf heiß diskutiert (und fotografiert) werden. Ich jedenfalls habe mir meine Meinung schon gebildet.

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iPhoto-Kalender günstiger kaufen

Diese Tage war ich damit beschäftigt, einen Kalender mit iPhoto ’09 zu erstellen, um diesen Wandkalender dann auch über Apple zu kaufen.

Doch halt, nicht so schnell. Denn der Kauf eines Kalenders über iPhoto bringt leider für mich drei entscheidende Nachteile: 1. hohe Printkosten, 2. hohe Versandkosten, 3. Versand ausschließlich über UPS

Da mir ein Versand mit DHL sehr wichtig ist, um auch eine Packstation als Lieferadresse angeben zu können, schied Apple als Lieferant quasi aus. Es ist zwar kein KO-Kriterium, aber sehr wichtig.

Aber ich bin nach einer kleinen Recherche im Internet auf www.photographerbook.eu aufmerksam geworden. Denn dieser Fotoprint-Dienst bietet den Print aus iPhoto exportierter Wandkalender zu günstigeren Preisen und günstigen Versandkosten an. Noch dazu werden die Kalender mit DHL versendet, wobei der Versand an Packstationen ausdrücklich möglich ist. Auf der Seite www.photographerbook.eu/fotokalender/iphoto-fotokalender.php gibt es hierzu nähere Infos.

Diesen Dienst habe ich nun beansprucht und einen iPhoto-Kalender mittels Rechtsklick als PDF-Datei exportiert. Über den Anbieter kann man kostenlos eine Software beziehen, die dann die PDF-Datei einliest und an den Dienstleister übermittelt.

Vom Hochladen der PDF-Datei, also der Bestellung, bis zum Eintreffen des Kalenders vergingen exakt zwei Werktage. Besser geht es nicht.

Fazit im Pro- und Kontra-Vergleich:

+ preiswerter Print (im Vergleich zu Apple)
+ preiswerter Versand (im Vergleich zu Apple)
+ Versand per DHL, daher auch an Packstationen
+ Druck in Deutschland, Reutlingen
+ extrem schnelle Auftragsfertigung und -versand
+ sehr übersichtlich gestalteter Internetauftritt
+ überzeugend gute Qualität

- Export des PDF etc. erfordert zusätzlichen Aufwand

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Dedepublizieren

Das ist wieder einmal der Beweis dafür, das Dinge, die einmal im Internet waren, für immer dort verbleiben. Und auch hier macht sich wieder der Streisand-Effekt bemerkbar. Ich hatte bereits hier über einen ähnlichen Fall berichtet. Es geht um den geänderten Rundfunkgebührenstaatsvertrag und den dort neu eingeführten Dreistufentest, nach welchem öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten ihre Online-Angebote überprüfen und daraufhin für die Zukunft und die Vergangenheit abspecken müssen. Beiträge im Internet werden nun nach einer Frist von 7 Tagen oder 6 Monaten oder 12 Monaten aus dem Netz verbannt. Beiträge, für die bereits gezahlt wurde. Denn viele Millionen Euro Rundfunkgebühren stecken in diesen Beiträgen. Dieser Schatz wird damit vernichtet. Aber es gibt Hoffnung. Denn auf depub.org werden sämtliche gelöschte Inhalte der Tagesschau für die letzten ca. 10 Jahre wieder zur Verfügung gestellt. Noch in Textform, aber für die Zukunft auch die Bilder. Auch andere Mediatheken sollen von diesem Service erfasst werden. Legal ist es höchstwahrscheinlich nicht, aber dafür fair.

http://depub.org/

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Umfrage: Wer macht mit? – Panoramafreiheit – “Resthäuser” Fotografieren #Google #Streetview

Tja, von Google und seinen Machenschaften kann man halten was man will. Aber in der Öffentlichkeit zu Fotografieren und diese Fotos ins Netz zu stellen, hat bisher noch niemand kritisiert. (sofern man sich an Gesetze und an die mit den Bildern verbundenen Rechte hält)

Jetzt fotografiert Google. Und da wir in Deutschland (und auf der übrigen Welt) ja sonst keine Probleme haben, die es zu lösen gilt, müssen sich die schlauen Politiker eben auf die Fotos von Google stürzen. Bravo. Danke Ihr Politiker, dass Ihr Euch so toll für unser Land einsetzt. Jetzt wird alles besser.

Aber die Laufzeiten von Atomkraftwerken verlängern gegen eine geringe Einmalzahlung der Stromkonzerne, die diese Kosten dann wieder an den Stromkunden durchreichen!?

Leute, hier geht es um Fotos, die dort aufgenommen werden/wurden, wo alle anderen Menschen auch Fotos machen würden und auch machen. Nämlich auf der Straße. Fotos mit GPS-Daten zu verbinden ist doch auch nichts Neues mehr. Wenn jetzt also Google das nicht dürfen soll, muss man auch Flickr und Picasa und Co. verbieten. Und morgen den ganzen Rest. Zieht den Stecker raus, schaltet das Internet ab.

Tipp: Verlangt doch von Google eine Straßen-Fotografier-Nutzungs-Steuer. Dann könnt Ihr Euren selbst gegen die Wand gefahrenen Haushalt flicken und werdet bestimmt, wie bei den Atomkraftwerken, die besten Freunde von Google und dem Streetview. Damit könnte man doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Versucht es mal. ;-)

Ich mach mit:

http://www.doodle.com/2ur4ifhm5467puxz

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