So oder so ähnlich lautete heute der erste Satz in einem Brief der Deutschen Telekom.
Um es genauer zu formulieren. Nachdem mir in diesem Schreiben mitgeteilt wurde, dass mich die Telekom „optimal, ehrlich und individuell beraten möchte“, wurde in dem Schreiben weiter mitgeteilt, dass meine bisherigen Telefonrechnungen „eingehend geprüft” wurden und dass festgestellt wurde, dass die neuen Tarife xxx und xxx „weitaus besser” zu meinen „Telefoniegewohnheiten” passen würden. Denn in den neuen Tarifen, die nur „einen geringfügig höheren Grundpreis” kosten würden, sind bereits 120 Freiminuten inklusive.
Jetzt kommt die Pointe: Ich habe monatlich durchschnittlich ein Gesprächsvolumen über die Deutsche Telekom von so ziemlich exakt 0 Minuten, da ich meine Gespräche über Voice over IP abwickle. Jetzt soll ich also über die Grundgebühr dafür draufzahlen, dass ich meine 0 Minuten „Telefoniegewohnheiten” sozusagen inklusive dazu erhalte. An dieser Stelle verlassen mich meine mathematischen Kenntnisse. Denn das Einmaleins der Deutschen Telekom scheint hier anders zu funktionieren als es mir in der ersten Klasse beigebracht wurde.
Also, weiter so. Getreu dem Motto: „optimal, ehrlich und individuell”.